SCHEITHOLZ

Lediglich das Prinzip entspricht noch dem klassischen Heizen mit Holz. Nach der Beschickung eines modernen Scheitholzkessels geschieht auf Wunsch alles Weitere automatisch.

Moderne Scheitholzanlagen arbeiten modulierend und passen sich stufenlos an den jeweiligen Wärmebedarf an. Bis zu 50 cm lange Holzscheite sind kein Problem für den Füllraum. Ohne Nachlegen beträgt die Brenndauer bis zu zwölf Stunden. Das Heizen mit Holz ist CO2-neutral. Es wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie das Holz während seines Wachstums aufgenommen hat.

Die einfache Reinigung des Wärmetauschers erfolgt über einen mechanischen Hebelmechanismus. Aufgrund des hohen feuerungstechnischen Wirkungsgrads verbrennt das Holz mit geringen Rückständen. Dadurch ist die Ascheentleerung in der Heizsaison nur etwa alle zwei Wochen notwendig. 

Da der Brennvorgang, nach dem der Wärmebedarf gedeckt ist, nicht unterbrochen wird, sind für solche Anlagen grundsätzlich Pufferspeicher zu empfehlen.