Stromsparen

Viele private Haushalte in Deutschland halten Ausschau nach Einsparmöglichkeiten Wir können Sie dabei unterstützen!

Wer Strom sparen will, sollte z.B. im Keller beginnen! Dort laufen noch millionenfach Heizungspumpen, die zum „alten Eisen“ zählen und deshalb oft höhere Stromkosten produzieren als ein Kühlschrank oder Gefriergerät. Wer Alt gegen Neu tauscht, verbraucht bis zu einem Zehntel weniger Haushaltsstrom - das können schnell 80,- bis 130,- Euro pro Jahr sein. Folgende Tipps können helfen, die Heizung mit relativ geringen Investitionen zu modernisieren:

Anpassung an den Bedarf

Für jeden Heizkörper sind etwa 0,5 bis 1 Watt Pumpenleistung erforderlich, so eine heutige Faustregel. Zu den Nachteilen älterer Pumpenmodelle zählt, dass sie ihre Leistung nicht an den tatsächlichen Bedarf anpassen können. Bei modernen geregelten Pumpen hingegen ist das Standard.

Hydraulischer Abgleich

Durch einen hydraulischen Abgleich - die Feinabstimmung zwischen Rohrnetz, Thermostatventilen, zentraler Regelung und Umwälzpumpe - kann der Heizungsinstallateur sicherstellen, dass genau die Menge aufgeheiztes Wasser durch das Rohrnetz fließt und in den Räumen ankommt, die dort gebraucht wird.

Wechsel der Jahreszeiten

Im Sommerhalbjahr sollte dafür gesorgt werden, dass die Regelung die Heizungspumpe abschaltet, solange nicht geheizt wird.

Heißer Tipp für warmes Wasser

In vielen Häusern lässt eine zusätzliche Pumpe das erwärmte Brauchwasser zirkulieren. Dieses Gerät kann ebenfalls durch ein hocheffizientes neues Modell ersetzt werden. Eine weitere Stromeinsparung ist mittels einer Zeitschaltuhr möglich, die die Warmwasserzirkulation auf Zeiten beschränkt, in denen warmes Wasser benötigt wird.

In größeren Gebäuden lässt sich auf diese Weise aus hygienischen Gründen nur eingeschränkt sparen. Dort sollte eine hocheffiziente Pumpe zum Einsatz kommen und auf besonders gute Dämmung von Leitungen und Armaturen geachtet werden.

Label für sparsame Modelle

Auch bei Umwälzpumpen hilft ein Energie-Label, sparsame Dauerläufer auszumachen. Energiesparklassen A (effizient) bis G (wenig effizient).